Der Wechsel zu 4K: Ein neuer Standard im Pro-AV-Bereich

In der professionellen AV-Branche ist 4K schon lange kein besonderes Extra mehr, sondern Grundvoraussetzung für moderne Produktionen.

Technician with Roland's VC-1SC-4K Converter and V-1-4K Switcher

  •  In der Vergangenheit galt 4K als das Nonplusultra in professionellen AV-Umgebungen
  •  Heute kommt 4K nahezu überall zum Einsatz – in der Unternehmenskommunikation, an Hochschulen, in Gotteshäusern sowie bei der Produktion von Live-Veranstaltungen
  •  Mit dem Roland V-1-4K gelingt der Umstieg in das 4K-Zeitalter sicher und reibungslos

Über weite Teile des letzten Jahrzehnts galt 4K als das Nonplusultra in professionellen AV-Umgebungen. Unternehmen verbanden 4K vor allem mit Fernsehstudios, großen Veranstaltungslocations und aufwendigen Live-Produktionen, bei denen die höhere Auflösung die zusätzlichen Infrastrukturkosten und den höheren Arbeitsaufwand rechtfertigte. Obwohl immer mehr 4K-Kameras und -Displays auf den Markt kamen, arbeiteten die meisten Produktionen weiterhin hauptsächlich in HD, da das zugehörige Ökosystem stark fragmentiert und schwierig zu handhaben war.

Die Branche hat sich gewandelt
Heute ist 4K im professionellen AV-Bereich kein besonderes Extra mehr, sondern mehr und mehr Grundvoraussetzung für moderne Produktionen und eine zukunftssichere Investition. Kommunikationsabteilungen in Unternehmen, Hochschulen, Glaubensgemeinschaften und Live-Event-Produzenten setzen regelmäßig auf die Aufnahme, das Umschalten und die Wiedergabe in 4K. Die zunehmende Verbreitung von 4K-Displays, Fortschritte in der LED-Technologie sowie eine langfristige Planung der technischen Infrastruktur treiben diesen Wandel in der Branche immer weiter voran.

«Auch kleinere Eventlocations, Auditorien und Gotteshäuser tragen dazu bei, dass 4K-Produktionsabläufe immer mehr zum Standard werden.»

Auch kleinere Eventlocations, Auditorien und Gotteshäuser tragen dazu bei, dass 4K-Produktionsabläufe immer mehr zum Standard werden. In der Pandemie haben viele Kirchen schnell auf Streaming umgestellt und später erkannt, dass die Online-Teilnahme ein fester Bestandteil des Gemeindelebens bleiben wird. Heute kombinieren diese Einrichtungen Präsenzveranstaltungen, Livestreams und Aufzeichnungen mit einem einzigen Produktionssystem – oft mithilfe ehrenamtlicher Mitarbeiter und geringem technischem Personal.

Technician with Roland V-1-4K Switcher and V-1-4K Remote app

Im Zuge dieser Entwicklungen ist eine unkomplizierte Bedienung in modernen Produktionsumgebungen mittlerweile genauso wichtig wie die reine technische Leistungsfähigkeit. Für Hersteller wird es zunehmend wichtig, Bedienoberflächen zu vereinfachen, Konfigurationsprozesse zu optimieren und Störungen im Arbeitsablauf zu minimieren, ohne dabei die Flexibilität zu beeinträchtigen, die für professionelle AV-Anwendungen unerlässlich ist. Systeme, die auf eine intuitive Bedienung, integrierte Skalierung und vereinfachte Steuerungsabläufe ausgelegt sind, werden für Unternehmen immer wertvoller – nicht zuletzt, wenn die Anwender nur gelegentlich oder ergänzend zu anderen Aufgaben für die Umsetzung von Produktionen zuständig sind.

«Die zunehmende Verbreitung von 4K-Displays, Fortschritte in der LED-Technologie sowie eine langfristige Planung der technischen Infrastruktur treiben diesen Wandel in der Branche immer weiter voran.»

4K für alle
2016 brachte Roland den V-1HD 4-Kanal-HDMI-Video-Switcher auf den Markt – ein Produkt, das zur Demokratisierung der Live-Videoproduktion beitrug, indem es professionelles Umschalten für einen breiten Anwenderkreis zugänglich machte. Mit seinen kompakten Abmessungen, einer intuitiven Bedienung und hoher Zuverlässigkeit wurde er zu einer beliebten Wahl – sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Produktionsprofis.

Vor kurzem, im April 2026, hat Roland dieses Konzept mit dem V-1-4K Video-Switcher in das 4K-Zeitalter überführt. Der V-1-4K ist mehr als nur eine 4K-Version des V-1HD und bietet leistungsstarke neue Funktionen, ohne die kompakte Bauweise und den unkomplizierten Workflow aufzugeben, die den Erfolg der Serie ursprünglich begründet haben.

Alle fünf Eingänge verfügen über integrierte Scaler, die eine nahtlose Anbindung an 4K- und HD-Quellen ermöglichen. Über die fünf Ausgänge lassen sich Busse flexibel auf unterschiedliche Ziele verteilen, darunter Hauptbildschirme, Kontrollmonitore, Multi-View-Displays und Streaming-Workflows. So entsteht eine praktische Lösung für den Einsatz in Produktionsumgebungen mit unterschiedlichen Auflösungen.

«Der V-1-4K bietet leistungsstarke neue Funktionen, ohne die kompakte Bauweise und den unkomplizierten Workflow aufzugeben, die den Erfolg der Serie ursprünglich begründet haben.»

Die ROI-Funktion (Region of Interest) macht 4K-Produktionen noch attraktiver, da sie es Anwendern ermöglicht, aus einer einzigen Kameraquelle bis zu vier spezifische Bereiche auszuwählen und zwischen diesen umzuschalten. Auf diese Weise sorgt ROI für mehr Flexibilität bei weniger Kameras, was die Komplexität von Setups verringert und die Notwendigkeit umfangreicher Farbanpassungen zwischen den Quellen reduziert.

Roland V-1-4K Switcher

Lösungen für die Praxis
Der V-1-4K erleichtert Anwendern den Übergang in das 4K-Zeitalter und schließt gleichzeitig die Lücke zwischen bisherigen HD-Workflows und der Zukunft der 4K-Produktion. Er repräsentiert das fortwährende Bestreben von Roland, praxisnahe Lösungen zu entwickeln, die gezielt auf die sich wandelnden Bedürfnisse der Kunden eingehen.

Auch in Zukunft setzt sich Roland intensiv mit dem Feedback seiner Kunden auseinander und entwickelt Lösungen, die den real existierenden Anforderungen moderner Videoproduktionen gerecht werden.